Dimensionen und Chancen

Dimensionen und Chancen

Abbildung 1: Diversitätsmerkmale im Kontext der Hochschule nach Boomers & Nitschke (2012) in Anlehnung an Gardenswartz & Rowe (1994), der die innere und äußere Dimension nach dem Modell von Loden & Roesener (1991) übernommen hat
Abbildung 1: Diversitätsmerkmale im Kontext der Hochschule nach Boomers & Nitschke (2012) in Anlehnung an Gardenswartz & Rowe (1994), der die innere und äußere Dimension nach dem Modell von Loden & Roesener (1991) übernommen hat

Studierende innerhalb einer Lehrveranstaltung zeichnen sich durch Ihre Vielfalt und Unterschiedlichkeit aus, was aktuell mit dem Begriff der Diversität der Studierenden bezeichnet wird.

Die Annahme eines männlichen Normalstudenten, auf den die Lern- und Studienangebote abgestimmt werden, erscheint nicht mehr tragfähig: Entwicklungen im Hochschulwesen, z. B. Internationalisierung, Vielfalt gestufter Studiengänge und sozialer Öffnung der Hochschulen erfordern eine Abkehr von dieser Annahme. Aber auch praktischen Erfahrungen bei der Durchführung von Lehrveranstaltungen, z. B. geringes Engagement der Studierenden, Nachwuchsmangel von Fachkräften in MINT-Fächern, hohe Studienabbruchquoten weisen darauf hin, dass wir als Hochschullehrende umdenken müssen.

Das Thema Vielfalt der Studierenden ist also ein hochaktuelles Thema. Immer wieder stellen Lehrende an HochschuldidaktikerInnen die Frage, wie sie mit der Unterschiedlichkeit ihrer Studierenden in ihren Lehrveranstaltungen am besten umgehen können. Bei der Diskussion dieser Frage wird schnell ersichtlich, dass Lerngruppen nie vollkommen homogen sind, sondern immer von Vielfalt geprägt sind. Diese Erkenntnis löst aber das Dilemma nicht, in dem sich Lehrende befinden. Welche didaktischen Ideen – oder vielleicht sogar Strategien – gibt es, um mit diversen Studierenden umzugehen?

Dimensionen der Vielfalt und ihre Chancen

Diversitätsmerkmale

Quellen

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