Handlungsempfehlungen

Handlungsempfehlungen

Zur Interaktion zwischen Lehrperson und Studierenden

Die gewählte Form der Kommunikation zwischen Lehrperson und Studierenden sowie das für die Lehrveranstaltung entwickelte Konzept zur Beteiligung von Studierenden ist aus mehreren Gründen bedeutsam:

  1. Die Eröffnung von Möglichkeiten zur Beteiligung vieler Studierenden erlaubt Lehrenden eine Rückmeldung zum Lernprozess sowie zu den Lern- und Verständnisschwierigkeiten ihrer Studierenden und ermöglicht so die Anpassung der Veranstaltung.
  2. Die Aktivierung von Studierenden kann als motivierend von Studierenden und Lehrenden wahrgenommen werden.
  3. Die Förderung von themenbezogener Peer-Interaktion kann Studierende beim Lernprozess und beim Verstehen unterstützen.
  4. Einladungen zur Partizipation und Beteiligung signalisieren den Studierenden das Interesse der Lehrenden am persönlichen Lernfortschritt sowie der Perspektive und Argumentation der Studierenden.
  5. Die Ein- und Ausgrenzungen im Rahmen der Lehrveranstaltungskommunikation kann Ausdruck und Reproduktion vorherrschender Ungleichheiten sein oder als Chance begriffen werden, Chancengleichheit zu fördern.

Gender- und diversitätsgerechte Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden kann durch folgende Handlungsempfehlungen gefördert werden. Die Handlungsempfehlungen werden unterteilt in Empfehlungen zur Gestaltung der Anfangssituation, d. h. den Beginn einer Lehrveranstaltungsreihe, und für die Gestaltung des Lehrprozesses.