Onlinebasierter Informationsaustausch

Onlinebasierter Informationsaustausch

Wie sorge ich für einen onlinebasierten, thematischen Informationsaustausch?

Erst ab Stufe 3 spielen die eigentlichen Fachinhalte eine Rolle. Dies ermöglicht, Lernende Schritt für Schritt an das Neue zu gewöhnen, was im Fall der Onlinelehre nicht nur die Fachinhalte, sondern auch der Onlinelernprozess ist. Ist der Umgang mit der Lernumgebung vertraut und eine Basis für das gemeinschaftliche Lernen geschaffen, sind wieder Ressourcen frei, um sich ab jetzt mit den Lerninhalten auseinanderzusetzen.

Auf der Stufe 3 „Informationsaustausch“ geht es darum, ein einheitliches Verständnis vom Thema herzustellen. Welche Informationen zum Fachthema liegen bei den jeweiligen Individuen bereits vor? An welches Vorwissen kann angeknüpft werden? Welche (vorhandenen sowie neuen) Lernressourcen erscheinen relevant? Bezugnehmend auf die Bloom’sche Lernzieltaxonomie geht es vor allem um die untersten Lehrziele „Erinnern“ und „Verstehen“ (vgl. HRK nexus, 2013, S. 5).

Lehrenden kommt auf dieser Stufe die Aufgabe zu, den Austausch vorhandenen Wissens untereinander anzuregen, geeignete Aufgaben sowie Kommunikationsmittel zur Verfügung zu stellen und damit eine gemeinsame Basis zu schaffen. Dies können Lernmaterialien wie Literatur, Podcasts, Videos etc. und zugehörige Aufgaben sein sowie explizite Recherche- und Auswertungsaufträge. Lehrende unterstützen diesen Prozess darüber hinaus, in dem sie eine Struktur zur Orientierung anbieten, Termine und Fristen benennen und klar formulieren, in welcher Form welche Ergebnisse erwartet werden.

Quellen

weiter in diesem Themenfeld