Reflexion und Transfer

Reflexion und Transfer

Wie rege ich zu Reflexion und Transfer innerhalb der Onlinelehre an?

Gegen Ende des Lernprozesses, auf Stufe 5, steht die eigene „Entwicklung“ bzw. die Reflexion über das eigene Lernverhalten im Fokus. Das gemeinschaftliche Onlinelernen ist mittlerweile selbstverständlich geworden und wird nicht (mehr) in Frage gestellt. Die zu vermittelnden Fachinhalte werden verstanden und können in neue Kontexte übertragen und angewendet werden. Auf der Stufe 5 geht es daher inhaltlich darum, den Bezug zu den individuellen Kontexten noch stärker herauszuarbeiten und Entwicklungspläne aufzustellen. Ziel auf Seiten der Lernenden ist es, ein Bewusstsein für die persönlich passenden metakognitiven (Lern-)Strategien zu entwickeln, diese zu festigen und Eigenverantwortung für den weiteren Entwicklungsweg zu übernehmen. Lehrpersonen können diese Phase mit Hilfe von Übungen und Fragestellungen fördern, die einerseits die kritische (Selbst-)Reflexion anregen und andererseits den Transfer in die Praxis unterstützen. Dies können beispielsweise Fragen sein wie:

  • Was waren Ihre persönlichen Erfolgsfaktoren/Highlights im zurückliegenden Lernprozess?
  • Was hat Ihren Lernprozess positiv beeinflusst?
  • Inwiefern hat das gemeinschaftliche Lernen dazu beigetragen?
  • Wo gab es eventuell Stolpersteine und wie sind Sie damit umgegangen?
  • Welche Lernergebnisse möchten Sie zukünftig weiter vertiefen?
  • Welche Lernergebnisse unterstützen Sie dabei, Ihre persönlichen Entwicklungspläne zu erreichen?
  • Welchen ersten Schritt gehen Sie, um das Gelernte in Ihre persönliche Praxis zu übertragen?
  • Wo stellen Sie noch Wissenslücken fest? Wie gehen Sie damit um?

Quellen

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