Anwendung

Anwendung

Wie geht Aktivierung konkret?

  1. Der/Die Lehrende bereitet das Thema vor: Die Lehrperson stellt das aktuelle Thema, die Lernziele, die Einbettung des Teilthemas in die gesamte Lehrveranstaltung und das Vorgehen in der Sitzung vor; dies wird visuell unterstützt z.B. durch Verweis und Zeigen des Ablaufplan, einer Fachlandkarte o.ä.
  2. Die Studierenden aktivieren ihre Vorkenntnisse durch eine Methode: z.B. Think-Pair-Share; ABC-Methode; Wissensquiz
  3. Der/Die Lehrende referiert zu einem Thema (alternativ im referatsbasiertem Seminar erfolgt hier ein studentisches Referat)
  4. Die Studierenden arbeiten individuell (Einzelarbeit), in Paaren (Partnerarbeit) oder in Kleingruppen (max. 3-4 Stud.) an einer bestimmten Aufgabenstellung, z.B. indem sie
    1. Fragen beantworten
    2. Fragen formulieren
    3. Rechen-/Konstruktionsaufgaben berechnen
    4. Das bisher Gehörte zusammenfassen
    5. Fragen (Unklarheiten, Widersprüche, Umsetzung) zum Gehörten formulieren
    6. Aspekte ordnen oder ihnen eine Struktur geben
    7. Anwendungsbeispiele für das Gehörte suchen.
    Aktivierende didaktische Methoden können dabei helfen, diese Aufgabenstellung didaktisch zu strukturieren.
  5. Die Ergebnisse dieser Aktivphase werden im Plenum zusammen getragen und besprochen.
    Tipp für große Gruppen: Aufgaben werden arbeitsteilig oder mindestens doppelt vergeben und bei der Ergebnispräsentation stellt eine der Parallelgruppen vor, andere ergänzen noch Fehlendes. (Siehe Methodensammlung für Großveranstaltungen im Materialpool)
  6. Der/Die Lehrende fährt mit dem Vortrag fort (oder es gibt ein weiteres studentisches Referat).
  7. Nach 20-30 Minuten: weitere Aktivphase

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