Didaktische Tipps

Didaktische Tipps

  • Menschen sind Gewohnheitstiere, daher gilt: Entwickeln Sie schon gleich am Anfang einer Lehrveranstaltungsreihe Rituale, in welchen Sie die Studierenden beteiligen. Z.B. führen Sie eine einfache Wiederholungsmethode zu Beginn der Veranstaltung ein bzw. eine Methode zur Zusammenfassung des Gelernten (siehe Materialpool – z.B. Methodenhandbuch für Vorlesungen mit Großen Hörerzahlen bzw. siehe Link-Tipps)
  • Aktivieren Sie zu Beginn der Veranstaltung Vorwissen der Studierenden, z.B. indem Sie einen aktuellen Fall oder eine Problematik aus dem Fachgebiet vorstellen – oder durch Studierende vorstellen lassen.
  • Richten Sie niemals wichtige Fragen als offene Fragen an das Plenum (bei einer großen Veranstaltung wie z.B.: „Alles verstanden?“ oder „Gibt es Fragen dazu?“) – es kommen kaum Meldungen oder es melden sich immer nur dieselben Studierenden. Gehen Sie stattdessen in Stufen vor: Arbeiten Sie zunächst mit Buzzgroups, d.h. lassen Sie Fragen zuerst in kleinen Gruppen von 2-3 Studierenden diskutieren und anschließend sammeln sie einige davon im Plenum. Dann erhalten Sie in der Plenumsphase auch deutlich mehr und sicherlich interessantere Wortmeldungen. (Der Grund: Die Hürde, in einem großem Plenum aus der Masse der Studierenden mit einem Beitrag sichtbar zu werden, ist zu groß. Mit der Arbeit in der Buzzgroup wird diese Hürde gesenkt).
  • Bei Gruppenarbeiten: Formulieren Sie stets klare Arbeitsaufgaben mit konkreten Hinweisen zum Arbeitsauftrag, zur Verfügung stehenden Zeit und zur Sozialform (wer soll mit wem arbeiten). Formulieren Sie diese Arbeitsaufträge schriftlich.
  • Aktivierende Methoden: Verwenden Sie eine gewisse Varianz in den aktivierenden Methoden, suchen Sie sich diejenigen aus, die zu Ihrem Stil, Ihrem Fach und dem jeweiligen Lernziel passen. Wechseln Sie ab.
  • Und: Seien Sie mutig – die Studierenden werden es Ihnen sofort danken!

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