Gestaltungsprinzipien und didaktisches Design

Gestaltungsprinzipien und didaktisches Design

Didaktisches Design ist nach Ballstaedt (1997, S. 12) die „planmäßige und lernwirksame Entwicklung von Lernumgebungen (…) auf wissenschaftlicher Grundlage“. Auf der Basis von Erkenntnissen aus der Informationsverarbeitung zeigt sich, nach welchen Richtlinien Lehrmaterial erstellt werden muss, damit Lernen in verschiedenen Lehrsettings gut gelingt. Es handelt sich hierbei, das lässt das Wort Design bereits erahnen, auch um einen kreativen, künstlerischen Prozess. Reynolds (2013, S. 132) betont dabei, dass das Designs nicht erst zum Schluss, sondern von Anfang an in die Konzeption einfließen muss:

„Design ist nötig, um Informationen so zu gliedern, dass Zusammenhänge besser verdeutlicht werden; es kann eine Sache für den Betrachter oder Nutzer vereinfachen. Design ist auch ein Mittel zur Überzeugung. Es ist keine Dekoration.“ (ebd.).

Die Erstellung von Lehrmaterial ist ein Baustein im Haus der Unterrichtsplanung, wobei das Lehren selbst eine dynamische didaktische Situation ist (vgl. Wilbers, 2013, S. 16). Auch wenn das Thema der Vorlesung gleich bleibt: Nicht in jedem Semester haben die Studierenden das gleiche Vorwissen, sind ähnlich motiviert, haben die gleichen Fragen. Und so muss auch Leh-re inkl. der unterstützenden Materialien und deren Designprozess immer wieder überdacht und ggf. neu konzipiert werden.

Werden Lehrmaterialien erstellt, bietet es sich an, sich zunächst mit Grundprinzipien der Gestaltung auseinander zu setzen. Diese Prinzipien sollten unabhängig vom zu gestaltenden Material berücksichtigt werden, da sie bei Anwendung grundsätzlich die kognitive Last ver-ringern und somit der Lernprozess gefördert werden kann. Ballstaedt (1997, S. 15f.) unterscheidet folgende Prinzipien:

Ergänzende Abbildungen

  • Abb. 1: Gesetz der Ähnlichkeit
  • Abb.: 2 Gesetz der Nähe (Nr 1)
  • Abb. 3: Gesetzt der Nähe (Nr. 2)
  • Abb. 4: Gesetz der Prägnanz
  • Abb. 5: Gesetz der Symetrie (Nr.1)
  • Abb. 6: Gesetz der Symetrie (Nr. 2)

Funktionalität

Einfachheit

Gestaltungsgesetze nach den Erkennissen der Gestaltungspsychologie

Quellen

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