Zusammenhang von Lernmotivation und Lernverhalten

Zusammenhang von Lernmotivation und Lernverhalten

Lernen und Üben an der Universität unter Zwang – ein Unding ?!

Es ist ein alter Disput: Soll man das Lernen von Studierenden durch äußere Restriktionen regulieren, oder soll man es deren eigenen Interessen, Neigungen und Engagement überlassen ob und wie viel sie lernen – schließlich sind sie erwachsene Mensch? Die Antwort kann zunächst zum einen einfach über unsere schulischen und hochschulischen Strukturen gegeben werden, in welchen Prüfungen und Noten ein wesentliches Element sind, denn diese deuten darauf hin, dass unsere Gesellschaft nicht davon ausgeht, dass alle Menschen einfach eigenverantwortlich lernen. Zum anderen wissen wir aus eigener Erfahrung aus Schule und Studium, dass Lernen durchaus anstrengend sein kann, vor allem dann, wenn es um etwas geht, das uns weniger interessiert, oder, bei dem wir Merkprobleme (Sprachen) bzw. Verständnisprobleme (Mathematik) haben.

Dass ein erheblicher Unterschied zwischen einem Lernen aus eigenem Interesse und einem Lernen auf Aufforderung liegt, hatten die Reformpädagogen zu Beginn des 20. Jahrhunderts festgestellt und auch schulisch umgesetzt. Besonders bekannt und auch heute noch lebendig ist der Ansatz von Maria Montessori, der für Kinder Lerngelegenheiten schafft, die sie eigenständig aufsuchen und wahrnehmen können. In einer Montessori-Schule können alle Kinder interessengesteuert ihren eigenen Lernweg gehen, ohne Gleichtakt in Schulklassen oder Jahrgangsstufen und ohne Noten. Diese pädagogischen Ideen wurden und werden aktuell vor allem im Grundschulbereich, aber auch in darüber liegenden Stufen umgesetzt, sie finden jedoch auch immer wieder ihre Grenzen, vor allem im Hinblick auf unsere Leistungsgesellschaft, in der Schule und Studium auch nur bedingt als Selbstfindungsprozess, mehr und mehr jedoch als ein Wissens- und Kompetenzentwicklungsprozess vorzusehen sind.

Warum in der Schule nicht völlig nach Eigeninteresse gelernt werden kann?

Ein Beispiel

Was sind gute Rahmenbedingungen für das Lernen an einer Universität? Welche didaktisch/methodischen Aspekte sind hier relevant?

Was kennzeichnet einen Lern-Trigger und was unterscheidet ihn von einem aversiven Druckmittel?

Kombination aus Kontrollen und Feedback: Lernförderliche Handhabung

Teilnahmepflicht statt Anwesenheitspflicht

Reine Anwesenheitskontrolle ist nicht funktional

Bessere Alternative: Aktive Teilnahme einfordern

Quellen