Prüfungen und Outcome-Orientierung

Prüfungen und Outcome-Orientierung

Die Bedeutung, die Prüfungen im Hinblick auf eine gute Lehre an Hochschulen einnehmen, ist kaum zu überschätzen. Für eine gute Lehre ist es zentral, sich darüber klar zu werden, welche Fähigkeit, welches Wissen oder welche Kompetenzen in der eigenen Lehrveranstaltung, aber auch im Rahmen eines Studiengangs vermittelt werden sollen. Gute Lehre setzt – präzise formuliert – eine Orientierung an sinnvollen Lehrzielen voraus. Wenn in der jüngeren Hochschulentwicklung von Outcome-Orientierung die Rede ist, dann ist eben jene Entwicklung gemeint, die anstelle eines an klassischen Fachinhalten orientierten Curriculums eine andere Systematik setzt – eine Systematik, die die Fachinhalte mit Blick auf ihre Rolle im Rahmen einzelner Wissenskonzepte, Fähigkeitskonglomerate und Kompetenzen versteht. Dieses Verständnis stellt an die Lehrenden andere – wenn man so will: didaktischere – Ansprüche. Prüfungen gewinnen dabei im Sinne einer an Lernergebnissen orientierten Lehre mehr an Bedeutung. Sie sind ein besonderer Stellhebel für das Lehren und Lernen. Sie erfüllen nicht nur eine Selektionsfunktion, sondern sind didaktische Instrumente, mit denen die Lernprozesse von Studierenden sinnvoll reguliert und die auch die eigene Lehre auf den Prüfstand stellen.

Wie beeinflussen Prüfungen Lernprozesse?

Welche Rolle spielen Prüfungen für die Gestaltung der Lehre?

Kompetenzorientiert lehren – kompetenzorientiert prüfen ?

Quellen

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