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Alltagssexismus

Aufzeichnung des Didaktik Lunchs vom 11.02.20

Gäste: Wolf Hertlein, Leiter des Beschwerde- und Verbesserungsmanagements für Studium und Lehre; Lea Belz, Mitarbeiterin der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle im Projekt „Gender und Diversity in der Lehre“; Dr. Uta Zybell, zentrale Gleichstellungsbeauftragte

Moderation: Dr. Stefan Scheiner, HDA

Sexualisierte Übergriffigkeit z.B. durch sexistische Äußerungen von Studierenden überfordern auch erfahrende Lehrende. Sexismus kommt natürlich in Präsenzveranstaltungen vor, aber auch in digitalen Formaten kommen sexistische Handlungsweisen vor.

Im Nachdenken über die Frage: „Wie kann ich jetzt optimal handeln?“ ist der Moment der Reaktion vielleicht schon vergangen. Um aus dieser Starre in eine aktive Handlung zu kommen, geht es zunächst darum Sexismus erkennen zu können, um daraufhin als Lehrende_r kompetent intervenieren zu können.

Inhaltsverzeichnis:

  • 00:00 Begrüßung und Vorstellung der Gäste durch Dr. Stefan Scheiner
  • 00:39 Vorstellung des Themas: Alltagssexismus an der TU Darmstadt
  • 01:35 Was sind das so für Situationen die in Bezug auf das Thema Alltagssexismus an Sie herangetragen werden, Herr Hertlein?
  • 04:06 Ist eine Entwicklung erkennbar?
  • 06:11 Frage an die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Uta Zybell: Wie nehmen Sie die Situation war?
  • 09:34 Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe
  • 12:37 Lea Belz: Wie kommt es zu Alltagssexismus in der Lehre?
  • 13:48 Was kann ich als Lehrender tun?
  • 15:28 Der Umgang mit Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen
  • 19:56 Gibt es von Studierenden Wünsche die geäußert werden, um sexistisches Verhalten in der Lehre zu vermeiden?
  • 22:19 Angebote des Gleichstellungsbüros
  • 26:56 Frage aus dem Publikum: Welche Workshops werden zu dem Thema angeboten?
  • 27:56 Fallzahlen und Unterschiede in den verschiedenen Fächern?
  • 31:04 Strukturelle Ungleichheit: Gleichberechtigung in Stellenausschreibungen der TU Darmstadt
  • 33:14 Welche Konsequenzen gibt es für Sexismus?
  • 35:02 Wenn man mit der Situation überfordert ist
  • 40:57 Gespräche mit den Verursachern von Sexismus?!
  • 45:43 Sexismus im Alltag: Oft nicht so eindeutig! Umgang mit diffusem Sexismus in Machtgefällen
  • 50:34 Klare Signale auch in vermeintlich kleinen Situationen

Sprach- oder Fachproblem

Aufzeichnung des Didaktik Lunchs vom 20.03.2018
Gast: Dr. Christoph Merkelbach, Geschäftsleitung des Sprachenzentrums und Leiter des Zentrums für Interkulturelle Kompetenz (ZIKK) am Sprachenzentrum der TU Darmstadt
Moderation: Dr. Annette Glathe, HDA

Unterscheidet sich die Sprache der Lehrveranstaltung von der Erstsprache der Studierenden, so kann es für Lehrende eine Herausforderung darstellen, zu erkennen, ob Verständnisschwierigkeiten auf ein Sprach- und/oder ein Fachproblem zurückgeführt werden können. Die korrekte Diagnose ist für Lehrende von Bedeutung, da sie zu einer zielführenden und lernförderlichen Verhaltensweise der Lehrperson beitragen kann. Im Audiopodcast werden folgende zentrale Fragen beantwortet:

  • Wie kann ich Fach- oder Sprachproblem diagnostizieren?
  • Was sind Ursachen von Sprachproblemen?
  • Wie kann ich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Sprachproblemen minimieren?
  • Wie kann ich bei Sprachproblemen als Lehrperson adäquat reagieren?

Inhaltsverzeichnis:

  • 00:00 Begrüßung, Vorstellung beteiligter Personen
  • 1:05 Einleitung zum Thema & Problemstellung
  • 2:05 Wie kann ich rausfinden, ob Sprach- oder Fachproblem?
  • 2:24 Paraphrasieren von Fragen als Problem
  • 3:38 Berücksichtigung der Herkunftskultur
  • 4:30 Beispiele für sprachliche Herausforderungen
  • 6:30 Umgangssprache vs. Fachsprache (CALP) in einer Fremdsprache
  • 9:15 Beispiele für sprachliche Herausforderungen im Deutschen
  • 10:40 Vermischung und Differenzierung von Umgangssprache und Fachsprache
  • 12:30 Notwendigkeit der Sprachensensibilisierung von Lehrenden
  • 13:08 Wie reagieren, wenn Studierende nicht antworten können?
  • 14:00 Explikation von Regeln des Umgangs miteinander
  • 15:45 Umgang mit Scham und Angst von Studierenden sich zu beteiligen
  • 18:06 Dominanz von Studierenden deren Erstsprache der Unterrichtssprache entspricht
  • 19:50 Bedeutung von Visualisierungen bei Vorlesungen und vorlesungsartigen Lehrveranstaltungen
  • 21:50 Verstehungsillusion, spontane Sinngebung, Feedbackschleifen einbauen z. B. durch Verständnisfragen und Übungen
  • 25:00 Seminarregeln und Arbeitsweise explizieren – Erwartungen und Sprechakte klären
  • 26:50 Verständnis des Verbs „kritisieren“ in asiatischen Sprachen
  • 27:22 Explikation von Leistungsanforderungen
  • 28:55 Funktionsverbgefüge, Metaphorik und metaphorische Redeweise als sprachliche Herausforderung
  • 30:27 Problem: Integration von internationale Studierenden in Gruppenarbeiten
  • 32:10 Empfehlungen für Lehrende zur Förderung der multinationalen Zusammenarbeit in Gruppenarbeiten
  • 35:35 Spezifikum deutscher Lehr-Lern-kultur
  • 37:09 Empfehlungen zur Formulierung von Prüfungsfragen
  • 40:14 Umgangssprache und Fachsprache in mündlicher und schriftlicher Sprache
  • 43:51 Operatoren in Aufgabenstellungen – Unterschiedliche sprachliche / kulturelle Bedeutungen
  • 46:46 Fachsprache ist nicht zu reduzieren auf Fachwörter am Beispiel juristischer Fachsprache
  • 48:50 Zusammenfassung und Abschluss

Studierende unter sich – fachlicher Austausch in What-is-Seminaren

Aufzeichnung des Didaktik Lunchs vom 06.06.2017
Gast: Prof. Dr. A. v. Pippich, Fachbereich Mathematik und Timo Henkel, Fachbereich Mathematik
Moderation: Dr. Christiane Brockmann, HDA

Bei der Seminarreihe „What is“ handelt es sich um Vorträge von Studierenden für Studierende, in denen die Hörer thematisch auf das folgende Kolloquium vorbereitet werden. Eine präzise Frage nach einem Begriff oder Konzept wird dabei derart beantwortet, dass auch Nicht-Spezialisten die Antwort verstehen können. Die Studierenden können frei Fragen stellen und diskutieren und lernen Kommunikation über das eigene Spezialgebiet hinaus.

Inhaltsverzeichnis:

  • 00:00 Allgemeines
  • 01:40 Vorstellung der Dozenten
  • 03:12 Die Seminarreihe – Idee, Umfang, Umsetzung
  • 07:48 Warum es keine Vorgaben für die Sprecher gibt
  • 10:42 Von Studierende für Studierende – Vorteile dieses Formates
  • 13:25 Erste Zwischenfragen
  • 17:35 Ablauf und Organisation der Veranstaltungen
  • 22:22 Gibt es Erfahrungen mit niederschwelligen Veranstaltungen
  • 24:18 Studierende unter sich? (und Doktorand)
  • 30:17 Die wichtigsten Rückmeldungen
  • 33:47 Was wäre ein Beispielbegriff, der in einem What-Is-Seminar behandelt wird
  • 36:08 Seit 3 Jahren, jede Woche 1x während des Semesters
  • 42:52 Wie viel Zeit bindet ein What-Is-Vortrag pro Woche in der Organisation
  • 46:42 Was soll mit einem What-Is-Vortrag erreicht werden?
  • 47:36 Was bringt ein What-Is Vortrag für den Fachbereich?, was bringt es den Studierenden?
  • 54:37 Schlussworte

Komplexe Probleme lösen: Online-Portal „Serious Game“

Aufzeichnung des Didaktik Lunchs vom 02.02.2017
Gast: M.A. Robert Irmler, TU Darmstadt
Moderation: Dipl.-Soz. Annette Glathe, HDA

Studierende stehen oft vor der Herausforderung, komplexe Probleme in lösbare Teilprobleme zu zerlegen und anschließend wieder zu einer Gesamtlösung zusammenzusetzen. Das entwickelte Online-Lernportal in Form eines „Serious Game“ dient dazu, dies zu erlernen. Es bietet vielfältige Möglichkeiten, um ein vertieftes Lernen zu erreichen: Wissen wird nicht nur spielerisch vermittelt, sondern auch angewendet. Es können z.B. online Zeichnungen angefertigt und anschließend automatisiert von den Lehrenden geprüft werden. Außerdem können die Studierenden Übungsaufgaben verschiedener Themen- und Schwierig-keitsgrade bearbeiten und sich mithilfe von Punktelisten vergleichen, u.v.m

Inhaltsverzeichnis:

  • 00:00 Einleitung, Vorstellung der Personen
  • 02:51 Serious Game und Gamification – Was ist das?
  • 05:19 Wie kann man Studierende motivieren, sich mit dem Stoff auseinanderzusetzen?
  • 08:38 Wie sieht die Umsetzung des Projektes aus?
  • 22:25 Technische Umsetzung und Aufgaben
  • 27:14 Freiwillig oder Verpflichtend – Erst einmal im freiwilligen Rahmen testen
  • 30:12 Erfahrungen mit der Webplattform, die Gamification nutzt
  • 32:25 Auswirkungen auf Klausurergebnisse
  • 34:42 In wie weit nutzt es den Lehrenden? Wie hoch ist der Aufwand?
  • 41:35 Moodle-Integration, Feedback von Studenten
  • 45:20 Bachelor-Master-Unterscheidung
  • 47:28 Risiken von Gamification
  • 52:10 Finanzielle Mittel, die benötigt werden – Nebenbei funktioniert nicht!
  • 59:20 Game Days, Game Jam – In 2 Stunden zum eigenen Spiel
  • 60:42 Schlussworte

Herausforderung Praktikumsprotokoll – wissenschaftliches Arbeiten lehren und lernen!

Aufzeichnung des Didaktik Lunchs vom 12.01.2017
Gast: Dr. Silvia Faßbender, TU Darmstadt
Moderation: PD Dr. Ulrike Homann, HDA

Laborprotokolle sind Bestandteil fast aller naturwissenschaftlichen Praktika. Vielen Studierenden fällt das Schreiben dieser Protokolle schwer. Um den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben zu erleichtern, hat die Materialwissenschaft ein neues Lehrkonzept entwickelt. Gemeinsam mit den WiMi-Betreuern der Praktika wurden einheitliche Bewertungskriterien und Korrekturgrundlagen erarbeitet.

Inhaltsverzeichnis:

  • 00:00 Begrüßung
  • 00:42 Einleitung zum Thema, Vorstellung der Referentin
  • 03:30 Problemstellung: Individuelle Erwartungen der Betreuer an die Praktikumsprotokolle
  • 09:30 Ergebnis der Protokolle nach Festlegung einheitlicher Kriterien
  • 11:45 Wandel der Protokollerstellung nach Festlegung einheitlicher Kriterien
  • 15:23 Peer-Review System?
  • 22:03 Heterogenität der Erwartung und deutschlandweite Definition von Wissenschaftlichen Protokollen?
  • 26:45 Rückmeldung der WiMis
  • 29:30 Protokollaufbau
  • 35:13 Plagiate und Fachkulturen im internationalen Vergleich
  • 37:44 Effizientere Gestaltung durch einheitliche Kriterien und ökonomischer Faktor
  • 44:35 Ökonomischer Faktor
  • 48:08 Vorbesprechung der Versuche
  • 51:12 Schlussworte

Einheitliche Bewertung von Übungen

Aufzeichnung des Didaktik Lunchs vom 01.12.16
Gast: M.Sc. Georg Staudter, TU Darmstadt
Moderation: Stefan Scheiner, HDA

TutorInnen sollen in Übungen lernförderliches Feedback geben und bei der Korrektur von Übungen unterstützen. Am Beispiel der Qualifizierung und Betreuung von Tutor_innen in der Veranstaltung „Rechnergestütztes Konstruieren (CAD)“ wird vorgestellt, wie TutorInnen auf die Anwendung einheitlicher Standards bei der Bewertung von Übungen vorbereitet werden können.

Inhaltsverzeichnis:

  • 00:00 Einleitung & Vorstellung des Dozenten
    • 02:52 Vorstellung des Projektes
    • 04:12 Was ist CAD?
    • 07:07 Ablauf der Veranstaltung
  • 10:23 TutorenInnen (vorbereiten), Arbeitsaufwand des Projekts
    • 18:00 Wodurch profitieren die TutorenInnen
    • 23:25 Inhalt der einwöchigen Schulungswoche
    • 30:00 Problemsituation für TutorenInnen
  • 34:06 Wie wird im Projekt wird korrigiert?
  • 37:55 Offene Fragen in Übungen, Diskussionsfragen (hier Modellierungs-Fragen)
  • 41:28 Zeitaufwand für den Dozenten und Aufwand und Aufgaben der Übungsleiter
  • 47:35 Motivation der Studierenden
  • 49:38 Administration des Kurses
  • 53:00 Interdisziplinarität

Studierende wollen forschen, unterstützen wir sie!

Aufzeichnung des Didaktik Lunchs vom 03.11.16
Gast: Prof. Dr.-Ing. Matthias Hollick, TU Darmstadt
Moderation: Diana Seyfarth, HDA

In vielen Lehrveranstaltungen gibt es besonders leistungsfähige und interessierte Studierende. Wir können sie motivieren und für Forschung begeistern, indem wir sie selbst gewählte, kleinere Forschungsfragen bearbeiten lassen. Am Beispiel einer Lehrveranstaltung in der Informatik wird vorgestellt, wie Studierende für forschendes Lernen gewonnen werden können und wie man sie dabei betreuen kann. Auch die Rückführung der Ergebnisse in die Lehrveranstaltung wird in diesem Didaktik-Lunch diskutiert.

Inhaltsverzeichnis:

  • 00:00 Einführung und Vorstellung des Dozenten
  • 01:00 Informationen zur Lehrveranstaltung
  • 03:10 Warum wollen Studierende forschen
  • 06:12 Was passiert in der Lehrveranstaltung
  • 12:40 Welche Fertigkeiten bentigen Studierende zum Forschenden Lernen
  • 15:25 Vorkenntnisse und Lehrmaterial zur Veranstaltung
  • 20:03 Team- oder Einzelarbeit und Zeitaufwand
  • 22:55 Ergebnisse der Veranstaltung
  • 25:00 Fleißbonus
  • 27:50 Betreuungsbedarf
  • 32:44 Resultate und Weiterführung der studentischen Projekte
  • 40:42 (Finanzielle) Rahmenbedingungen für Forschungsorientierte Lehre
  • 44:49 Herausforderung durch Forschungsprojekte
  • 46:20 Tipps zum Umsetzung von Forschungsprojekten
  • 48:48 Welche Rahmenbedingungen müssen von der Universität gegeben sein
  • 51:33 Schlussworte