Service Learning – Theorie trifft Praxis

Service Learning – Theorie trifft Praxis

Was ist Service Learning?

Service Learning ist ein Lehr-Lernformat, bei dem Studierende gemeinnützige Praxisprojekte mit externen Partnern umsetzen. In der begleitenden Lehrveranstaltung wird der Bezug zu theoretischem Wissen hergestellt und die Praxiserfahrung reflektiert. Wie geschieht dies? Die Studierenden beschäftigen sich mit curricularen Inhalten. Sie engagieren sich ehrenamtlich. Indem sie etwas für andere tun, entwickeln sie sich in ihrer Persönlichkeit weiter. Schließlich findet eine Reflexion des Gelernten und bürgerschaftlichen Engagements in der Lehrveranstaltung statt (Pertoft/Könekamp 2014, Könekamp 2015).

Die Arbeit mit externen Projektpartner_innen gibt Studierenden die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Praxis zu erproben. Durch das didaktische Konzept können Studierenden eine Verbindung zwischen universitärer Theorie und gesellschaftlicher Praxis herzustellen. Damit kann Grundlagenwissen durch systematische Reflexion vertieft werden (Reinders, 2016). Studierende empfinden Service Learning Veranstaltungen zumeist als sehr motivierend, weil sie ihre eigene Wirksamkeit in der Praxis erfahren.

Die praktische Umsetzung als gemeinnützige Projekte ist in fast allen Fächern möglich. So können Architekturstudierende beispielsweise digitale Modelle für Museen gestalten, Studierende im Bauingenieurswesen ein Brunnenbauprojekt in Afrika unterstützen, Lehramtsstudierende Schreibberatungen an Schulen anbieten oder BWL-Studierende ein Fundraisingkonzept für ein Suchthilfeprojekt entwickeln.

Theoretischer Hintergrund:

Welche Vorteile bietet Service Learning?

Wie kann Service Learning umgesetzt werden?

Quellen