Umgang mit Lehrevaluationsergebnissen

Umgang mit Lehrevaluationsergebnissen

Hintergrund – kurz dargestellt

Tiefgreifende Veränderungen des deutschen Hochschulsystems der beiden letzten Jahrzehnte – u. a. der Bologna-Prozess – rückten Aspekte, wie Evaluation von Lehre und im weiteren Sinne Qualitätsmanagement von Studium und Lehre, in den Aufmerksamkeitsfokus von Hochschulen. Seit 1998 ist für Deutschland im Hochschulrahmengesetz (HRG § 6) die Verpflichtung der Hochschulen zur regemäßigen Bewertung der Lehre, unter Beteiligung der Studierenden, festgeschrieben. In diesem Zusammenhang etablierte sich das Instrument der Lehrveranstaltungsevaluation/Lehrevaluation im deutschen Hochschulraum als effiziente Methode zur systematischen Bewertung von Lehre aus Studierendenperspektive. Gemeinhin werden zwei wesentliche Zielsetzungen der Lehrevaluation angeführt:

  1. Lehrenden ein unmittelbares Feedback zu ihrer Lehrtätigkeit sowie zu beeinflussenden Rahmenbedingungen zu bieten – mit der Chance zur direkten Optimierung (im Sinne eines unterstützenden, formativen Evaluationsansatzes)
  2. Lehrende und Studierende in einen Dialog über (gute) Lehre zu bringen und damit Lehre weiterzuentwickeln

Die an den Hochschulen zumeist zentral koordinierte und standardisierte Lehrevaluation stellt für Lehrende ein hilfreiches und zweckmäßiges Instrument dar, indem sie ohne großen Ressourcen- und Zeiteinsatz, über die Zeit vergleichbare Rückmeldung bietet und das Einschätzen, Reflektieren und Optimieren der Lehre möglich macht. Hierfür werden Studierende, mit ihrer Erfahrung aus vielen unterschiedlichen Lehrveranstaltungen sowie ihrem Interesse an guter Lehre – begründet durch ihr Ziel der Berufsqualifizierung – einbezogen.

Wie sind Lehrevaluationen gestaltet und wie kann ich die Ergebnisse interpretieren?

Gestaltung

Themenblöcke

Interpretation und Umgang

Geschlossene (quantitative) Fragen

Einordnung der Lehrevaluationsergebnisse – Vergleichswerte

Offene (qualitative) Fragen

Quellen