Effizienz auf Ebene der Gesamtveranstaltung

Effizienz auf Ebene der Gesamtveranstaltung

Engagierte Lehrende zeichnen sich dadurch aus, dass sie bestrebt sind ihre Lehre stetig zu verbessern und Aktualisierungen einzuführen. Eine solche gute Lehre ist oftmals gezwungenermaßen zeitintensiv. Da die verfügbaren Ressourcen endlich sind, stellt sich rasch die Frage welche Tätigkeiten Lehrenden priorisieren sollten, weil diese mehr zum Lernerfolg der Studierenden beitragen als andere.

Viele Lehrende bemühen sich, neben der Vermittlung der fachlichen Inhalte, ihre Lehrveranstaltungen auch didaktisch sinnvoll zu gestalten. Dabei ist das didaktische Konzept des Constructive Alignment ein hilfreicher Ansatz, um Aufbau und Struktur der Lehrveranstaltung, die gewählten Lehrmethoden und die zu erreichenden Lernergebnisse in Hinblick auf die Fachprüfung aufeinander abzustimmen.

Dies geht scheinbar mit einer deutlichen Steigerung des Arbeitsaufwands einher, da vor Beginn der Veranstaltung eine Reihe zusätzlicher Aufgaben zu bearbeiten sind. Die Lehrenden stellen jedoch meist rasch fest, dass die in der Planung einer Veranstaltung investierte Zeit sich bei der anschließenden Durchführung oft auszahlt. Im laufenden Lehrbetrieb treten weniger Probleme auf und es kommt zu einer Verbesserung der Lernergebnisse.

Der vorliegende Beitrag soll aufzeigen, wie sich die Lehr- und Lernaktivitäten in verschiedenen Lehrveranstaltungen vor dem Hintergrund der vorhandenen Ressourcen möglichst wirksam gestalten lassen. Dabei sind neben der Identifizierung der geeigneten Lehrmethoden und -aktivitäten ein rationeller Umgang mit den erstellten Lehrmaterialen, eine gute Organisation im Lehrteam sowie die Vernetzung mit Fachkolleg_innen wichtige Faktoren für gute und effiziente Lehre. So bleibt ausreichend Freiraum für die eigene Forschung.

Vorbereitungsphase

Durchführungsphase

Nachbereitungsphase

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